Google beachtet Ladezeiten

Koblenz, 14.04.2010   |   Kategorie: branchennews   |   Alle News anzeigen

Der Faktor der Ladegeschwindigkeit einer Webseite wird auch bald in Deutschland eine wichtige Rolle bei der Google-Suche spielen. So ist im englischsprachigen Raum auf Google.com zu beobachten, dass die Anwendung des neuen Rankingfaktors „Zeit“ bei SERPs zu kleineren Änderungen geführt hat.

SERPs ist die englische Abkürzung für Search Engine Result Pages, im Deutschen versteht man darunter Suchmaschinen Resultate bzw. Suchmaschinen Ergebnisseiten.

Bei der Entwicklung von Webseiten gilt es zwar immer noch wie zu Anfangszeiten des Internets die Ladezeiten zu beachten, dies ist allerdings im Laufe der Jahre eher durch höhere Bandbreiten in den Hintergrund gerückt. Google.com greift nunmehr die Ladezeit wieder auf. In Relation gesehen ist die Ladezeit allerdings nur eine von geschätzten 200 Faktoren für ein gutes Ranking bei Google.

Der Aspekt der Ladegeschwindigkeit bezieht sich dabei auf zwei verschiedene Zeiten: zum einen geht es um die Zeit zwischen Anforderung und Auslieferung des letzten Bytes des Googlebots (Googlebot ist der Webcrawler der Suchmaschine Google. Dabei handelt es sich um ein Computerprogramm, das Texte und Bilder im World Wide Web herunterlädt und diese über die Web- und die Bildsuche von Google auffindbar macht). Der zweite und wichtigere Wert, der in den Algorithmus einfließt, ist die Zeitspanne bis zur Auslieferung der kompletten Seite: inklusive Grafiken, JavaScript, Flash etc.

Es bleibt abzuwarten welchen Einfluss die Ladezeit einer Webseite zukünftig auf das Ranking hat.